Podium - Die Zeitschrift

 

Die Literaturzeitschrift Podium erscheint seit 1971 in vier Nummern pro Jahr, seit 2000 in zwei Doppelheften im Buch-Format DIN A5 mit 148 bis 256 Seiten. Jedes Heft ist einem Thema oder der Literatur eines Landes gewidmet, zudem enthält es aktuelle Texte in der "Werkstatt", Buchbesprechungen und (Foto-) Illustrationen.
Im Web können Sie ausgewählte Beiträge aus den Heften ab der Nummer 100 lesen. Printausgaben können im Shop bestellt werden.


Beiträge werden von der Redaktion entgegengenommen. Manuskripte können allerdings nicht retourniert werden. Beiträge per Mail im Rich Text Format senden Sie bitte an die Redaktion.
ACHTUNG: Es können nur Einreichungen geprüft werden, die zu dem gerade aktuell ausgeschriebenen Thema passen. Bitte berücksichtigen Sie die formalen Einsendebedingungen.

 

 

 

AKTUELLE AUSSCHREIBUNG

 

 

Für das Podium Heft Herbst 2021 werden Texte (Prosa, Lyrik, Essay)

zum Thema

Monster

gesucht.

Sie bevölkern uralte Märchen und Mythen genau so wie Filme, Comics und die moderne Populär-Kultur: die Ungeheuer. Laut Definition versteht man unter einem Ungeheuer, einem sogenannten „Monstrum“, ein Wesen von großen, gewaltigen Ausmaßen, das jedoch meist nicht real existiert sondern Teil einer Phantasiewelt ist, wobei es immer einen schauerlichen Aspekt mit sich bringt. Demnach bedeutet der Begriff „Monstrum“, der aus dem Lateinischen stammt, wörtlich auch soviel wie „Mahnzeichen“ oder „Mahnmal“ und kann als Schatten-Projektion des menschlichen Denkens, Fühlens und Erlebens gesehen werden. Denn wie wir seit der Psychoanalyse wissen, lösen sich verdrängte Ängste nicht auf sondern finden andere Wege- zum Beispiel die surreale Welt des Traumes oder eben die des Märchens- um sich uns zu zeigen. Wer kennt sie nicht, die Albträume, aus denen man voller Angst erwacht? Wer kennt nicht das Gefühl der Furcht aus Kindernächten, in denen jeder Schatten im Zimmer zu einem Monster heran zu wachsen scheint? Doch die Angst vergeht, wenn uns klar wird, dass das Monster einfach nur jener Vampir oder Werwolf in uns selbst ist, der sich manchmal der Zivilisierung, dem angepassten Sein widersetzt, sich aber durch einen reflektierten und liebevollen Umgang durchaus auch zähmen lässt. Die Ideen von Monstern helfen uns Menschen, mit unseren eigenen Abgründen und Unzulänglichkeiten umzugehen, und das mag der Grund sein, aus dem sich die schauerlichen Ungeheuer über so viele Jahrtausende hinweg großer Beliebtheit erfreuen.Wie sähe so ein Monster der Gegenwart aus? Und was kann die Literatur heute für diesen Begriff leisten? Auf Textmaterial ist das Podium gespannt.

Unveröffentlichte literarische Text zum Thema sollen den Umfang von max. 10 Normseiten(18.000) Zeichen nicht überschreiten.
Einreichungen bis zum 15. August 2021 bitte ausschließlich mit elektronischer Abspeicherung (AutorInnenname-Thema.doc oder Name-Thema.rtf) plus Biobibliographie und Postadresse.

An: redaktion@podiumliteratur.at

Redaktion: Sophie Reyer

 

 

 

 

 

Einreichkriterien:


Von der Redaktion werden ausschließlich Texte geprüft, die zum Thema des nächsten geplanten Heftes ausgeschrieben sind. Das Thema und der dazugehörige Redaktionsschluß werden in der Zeitschrift bzw. auf der Homepage veröffentlicht. Eingereichte Texte sollen in erlesbarer Weise mit dem für die jeweilige Nummer ausgeschriebenen Thema spielen - alle literarischen Formen sind erwünscht.


Die Texte sollten den Umfang von 10 Normseiten (18000 Zeichen) nicht überschreiten. Elektronisch übermittelte Texte bitte folgendermaßen abspeichern: Name-Thema.doc oder Name-Thema.rtf


ACHTUNG: Bei Zusendungen von maschinschriftlichen Einreichungen, aber auch bei elektronisch abgespeicherten Texten, den eigenen Namen jedenfalls an den Anfang des Textes dazuschreiben!  Texte bitte nicht „eingeschrieben“ einsenden!
Weiters bitte allen Zusendungen beifügen: eine aktuelle Biobibliographie sowie die Postadresse. (Achtung: Bei elektronischen Abspeicherungen bitte das File jedenfalls wieder mit dem eigenen Name-Bio.doc zuordenbar machen.)

 


 

AutorInnenvereinigung Literaturkreis Schloß Neulengbach & Literaturzeitschrift PODIUM.

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