Podium 115 - Land der Hämmer

Wahlhilfe

MEINE Wahlrechtsreform

Ernst Petz

Zur Auswahl

Das NichtWählenGehen ist eine vollkommen legitime Art und Weise, sich vom Angebot dessen, was sich der Wahl stellt, zu distanzieren. Eine deutlichere Mißfallenskundgebung bietet unsere dzt. gängige Interpretation des Begriffs Demokratie leider nicht. Die Stimmen der Nichtwähler sind daher in einem ehrlich funktionierenden Staatswesen getreu ihren Intentionen zu berücksichtigen, zumal sie politische Meinung dezidierter ausdrücken als jeder Wähler – und nichts ist einfacher, als dies in politische Wirklichkeit umzusetzen:

Wenn 30 % NICHT "zur Urne” schreiten, gibt es enau diese 30 % weniger Abgeordnete, wenn beim nächsten Mal wieder weitere 10 % mit dem Angebot am Ramschtisch nichts anzufangen wissen und nichts von dem Dreck kaufen, sind's wieder 10 % weniger.

Irgendwann gelangten wir entweder so zur Demokratie und/oder die 4ten und 5ten Garnituren würden verschwinden; Pfründner, die sie sind, und Pfründe, die sie ausschließlich im Sinn, unterm Hut haben, der zugleich auch ihren Horizont begrenzt. Der Rest müßte sich anstrengen, könnte nicht mehr in Pracht und Herrlichkeit residieren, müßte ar-bei-ten…

Dazu kommt bei allen Wahlen eine Liste von Regierungsvorhaben, auf der alle, Wähler wie Nichtwähler, streichen können, wofür ihr Steuergeld keinesfalls ausgegeben werden darf.

Auswahl: Ch. Loidl: Wo sich die Juden den Vergaser richten lassen -
Ch. Nebenführ: Dialektik der Anständigkeit - Inhaltsverzeichnis

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