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Verwandlung
War es das Lied
oder war es die Haubenlerche -
ein winziger Schatten
huschte über den Sand,
über den Schotter,
die dürrbraunen Pferche
der Heideschafe,
und füllte sie plötzlich
bis an den Rand,
bis an die Wälder
das unüberhörbare Schweigen
der Ebene unter dem urzeitlichen Meer,
bis an die Berge
als wolle die Brandung steigen,
als sei ihr noch einmal
das ganze Steinfeld zu eigen
und über Wälder und Wiesen
glitten die Fische her -
Schön ist so weit sein.
Aus einem Tiefseegraben
lautlos gekommen sein
und durch die Wälder schweben
wie durch Korallenreihn,
und die Vorzeit begriffen haben
von der untersten Tiefe her:
das innere
und das äußere
Meer.
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Weg in meinen Innenhof
Schwebende Last der Gedanken, silberner Rauch,
heimat, die aufwölkt, in mich gebiert
und mir ihre Frucht läßt:
Stillsein,
erfüllt von Wegen,
die alle heimkommen von vielen Seiten
und gesammelt hinausgehn,
unversehrt einer geworden -
Der gerettete Mond
steht eingegossen zwischen den Säulen
und mit einem Rauchlied,
einem Silberlied,
einem unübertreffbaren Lied
macht sich der Springbrunnen auf
in die vierte
Dimension.
Und komme ich heim,
hab ich immer schon
auf mich gewartet
und gewußt,
wo der Mond steht,
alles
im Schweigen.
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In einer Depression
Unwiderruflich, Sprache, Dach der Welt,
vertieft der Abend deine Gründe,
entstellend deiner Gipfel
vereistes Flimmerhaar
und blaue Wangen.
Bald wird es ernstlich dunkeln.
Werde ich dann schon
im Fels gehen können?
Ein wenig zögere noch, Abend!
Weiter oben wartet
die Seilschaft des Schweigens,
in der man nicht mehr
irrgeht.
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